R.Gebert - Literatur - Das Spiel des Wassers - Rezensionen
Roland Gebert, Literatur

Das Spiel des Wassers - Rezensionen

Rezensionen zu "Das Spiel des Wassers"

Rezension im Journal für Heimat- und Naturfreunde (herausgegeben vom Landesheimatbund Sachsen-Anhalt Nr. 2/2009)


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Christoph Kuhn

Ausflüge in die Wasserwelt

Ohne Wasser kein Leben. Wasser ist Lebenselixier, Quelle allen Lebens. Wird ein fremder Planet erforscht, interessiert die Astronomen: Gibt es dort Spuren von Wasser? Wenn ja, sind Lebensformen möglich. Die meisten Organismen, auch der menschliche Körper, bestehen vorwiegend aus Wasser. Wie wichtig es ist, merken die meisten Menschen wohl erst, wenn es einmal nicht so selbstverständlich aus dem Hahn fließt oder im Laden in Flaschen vorrätig ist. Denn ohne feste Nahrung kann der Mensch länger auskommen als ohne Getränke. Der Kreislauf braucht Wasser, es regelt die Körpertemperatur, fördert die Konzentration, Leistungs- und Merkfähigkeit. Und obwohl der größte Teil der Erdoberfläche flüssig ist, fehlt vielen Menschen der Zugang zu Trinkwasser.

Der Schriftsteller Roland Gebert hat 12 unterhaltsam-amüsante Erzählungen über die wichtigste Ressource auf unserem Planeten geschrieben – über Wasser in all seinen Erscheinungsformen: als Quell- und Meerwasser, Eiskristall, Gletscherzunge, Schneeflocke, Nebelschleier, Fontäne. Das Element wird poetisch erlebt in der Brandung, im Kurbad oder der häuslichen Badewanne.

Wasser wird in Leitungen transportiert und es ist selbst Transportweg – für Schiffe etwa oder für Nachrichten. So wirft in einer der Geschichte der Junge Max 1985 in Bayern eine Flaschenpost in die Saale und fischt sie 15 Jahre später in Sachsen-Anhalt wieder heraus.

Neben den Texten enthält das Buch Fotografien des Autors: der nahe Blick auf Eisblumen und der weite aufs Meer. Bei Lesungen wird das Wasser auch mit Klangbeispielen erlebt – ein Rauschen, Plätschern und Tropfen.

(erschienen u. a. in der Kirchenzeitung Nr. 31 vom 2. Aug. 2009)


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